Arabien am Abgrund

by on März 26, 2014

Der Vormarsch der Terrortruppen Isis im Irak überschattet die Betrachtungen der Entwicklung im Iran. Dabei enden in wenigen Wochen die Atomverhandlungen; auch der Amtsantritt von Irans Präsident Hassan Rohani jährt sich. Viele Gründe, Bilanz zu ziehen.

in den Messehallen Villepinte in Paris treffen sich jedes Jahr Unterstützer für einen freien, demokratischen und säkularen Iran. Darunter auch rund 100 prominenten politischen Vertreter und ehemaligen Regierungsmitglieder. Außerdem rund 500 Parlamentarier aus USA, Frankreich, Kanada, Australien, England, Deutschland, Schweden und weiteren Staaten.

Wir sprechen über die Entwicklung des Irans, die gerade Einfluss auf den gesamten Nahen Osten hat. Otto Bernhard, Vorsitzender des Solidaritätskomitees für einen freien Iran, sieht in einem Scheitern der Atomverhandlungen negative Auswirkungen für den gesamten Nahen Osten. Christian Zimmermann vom Büro für Menschenrechte erklärt, dass die ganze Welle der Aufstände des Arabischen Frühlings im Iran begonnen hat; beim Aufstand 2009 in Teheran die Unterstützung von außen fehlte. Anwalt und juristischer Berater des Nationalen Widerstandsrats in Deutschland, Bernd Häusler, macht sich auch Sorgen um die Mitglieder des Iranischen Widerstands, im im Camp Liberty nahe der Hauptstadt Bagdad zusätzlich auch noch von den Kämpfen der Isis bedroht sind. Andy Jauch, Mitglied es Berliner Abgeordnetenhauses und des Solidaritätskomitees für einen freien Iran schätzt, dass mit einem Zerfall des Iraks ein Stabilitätsfaktor in der Region wegfallen würde.



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